Wagnerwagner Taco Bell verlangt eine Entschuldigung

21.04.2011
Taco Bell verlangt eine Entschuldigung

Das gibt es wohl nur in Amerika: Eine Rechtsanwaltskanzlei verklagt die Fastfood-Kette Taco Bell, mit der Behauptung, daß ihr Fleisch nur zu 33% aus Fleisch besteht. Nach Bekanntwerden dieser Anklage geht der Umsatz selbstverständlich merklich zurück. Nun hat das Gericht entschieden und Taco Bell in allen Punkten recht gegeben. Aber anstelle sich auf eine Pressemitteilung wie diese hier zu beschränken, schaltet das Company ganzseitige Anzeigen und fährt eine landesweite Kampagne (vor allem in den sozialen Medien), in denen sie eine Entschuldigung von den Rechtsanwälten fordert und vor allem darauf hinweist, wie hochwertig die Zutaten sind.
Wir finden: Schön den Grillspieß umgedreht und weitaus mehr Impact generiert als mit einer reinen Kampagne, die das Thema Qualitäts-Zutaten hat.

Hintergedanke des Tages: Sollte das ganze eine fingierte Sache im Sinne des Suevertisings gewesen sein, dann wäre das eine neue Dimension. Wenn ein angeblicher Kunde Burgerking verklagt, weil der Chilliburger zu scharf ist, dann ist das witzig. Wenn es um die Verunsicherung von Millionen Kunden geht, dann hört der Spaß auf.
Hier die Anzeige: